Was wäre wenn …?

Hemmungen – Angst vor der eigenen Courage

von | Okt 8, 2017 | Für Paare | 0 Kommentare

Hemmungen treten immer dann auf, wenn wir sie am wenigsten brauchen. Nachher ärgern wir uns über die vertane Chance.

Hemmungen treten auf, wenn uns etwas Neues bevorsteht

Den netten Mann an der Kreuzung hättest du nach dem Weg fragen können. Das hast du aber nicht getan, weil du Hemmungen hattest. Immer wieder gibt  es Situationen wie diese, in denen du ganz gerne mit jemandem Kontakt aufnehmen würdest, es aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund nicht schaffst. Sei es aus Angst vor einer Zurückweisung oder aus Schamgefühl.

Nicht nur der Kontakt zu anderen Menschen kann Blockaden in dir auslösen. Manchmal ist es eine Sportart, die du gerne ausprobieren möchtest. Doch du traust dich nicht, denn du hast Angst zu versagen.

Später kommen immer wieder die Gedanken “Ach hätte ich doch mal …” in dir hoch und du ärgerst dich über deine eigene Reaktion.

Was ist der eigentliche Grund für meine Hemmungen?

Diese Blockaden, die es verhindern, dass du das tust, was du tun wolltest, sind in deiner Vergangenheit entstanden. Irgendetwas Peinliches ist mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit passiert. Du bist womöglich mehrfach ausgelacht worden, oder wurdest zumindest blöde angesehen. Und genau das tat dir sehr weh.  Dies ist der Grund dafür warum du nicht mehr frei sein kannst und nicht einfach darauf losgehst um einfach etwas Neues auszuprobieren.

Wie kann ich meine Hemmungen erfolgreich bekämpfen?

Es ist möglich diese Blockaden auf lange Sicht zu lösen und damit nie wieder Chancen in deinem Leben aus Angst oder weil es dir peinlich war zu verpassen.

Als erstes ist es wichtig die womöglich zu hohen Erwartungen an sich selbst zu stoppen.

Das klassische psychologische Therapiemittel gegen diese Blockaden aufgrund von Angst ist die kognitive Verhaltenstherapie. Bei dieser Art der Therapie geht es darum, dass man unbewusste Gedanken und Glaubenswege aufdeckt, erkennt und diese Gedanken in weiterer Folge zu bekämpfen.

Dazu werden oft Atemtechniken zur Hilfe genommen, denn so ist es möglich zu beruhigen und zu entspannen. Außerdem solltest du versuchen immer öfter das Positive in Dingen zu sehen und immer mehr zu beachten.

Der Grund dafür ist, dass sich alles was wir vermehrt beachten auch verstärkt, das heißt wenn wir nur an Krankheiten denken und diese beachten, dann ist die Wahrscheinlichkeit auch groß, dass es eintritt.

Mal ehrlich, was kann denn schon passieren, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt? Fallen dir dann alle Haare aus? Nein, natürlich nicht! Dann versuchst du es einfach noch einmal.

Wenn du jemanden ansprichst, wird er dich mit 100%er Sicherheit nicht auffressen oder auf dich losstürmen um dich auszulachen. Gib diesem Menschen einfach eine Chance, dich kennenzulernen. Vielleicht freut er sich sogar darüber und es kann sogar sein, dass daraus eine Freundschaft entsteht.

Hier ist ein Satz für dich: Letzte Jahr kannten wir uns noch nicht und heute sind wir unzertrennlich.

 

Mein Fazit zu Hemmungen:

Es gibt immer einen Grund für unsere Reaktionen. Es lohnt sich, ihn herauszufinden und dagegen anzugehen.

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